Vortrag: 

 „Übergänge und Schwebezustände zwischen ästhetischem und theoretischem Sinn"

Dieser Vortrag richtet sich an eine wissenschaftliche Fachöffentlichkeit und bietet Einblick in die philosophische Fundierung meiner Forschung. Im Zentrum steht die Frage, wie Kinder im Alltag einer Kindergartengruppe gemeinschaftlich ästhetischen Sinn herstellen.
Der Vortrag wurde auf dem 11. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik zum Thema „Ästhetik und Erkenntnis“ gehalten und trägt den Titel:
 „Übergänge und Schwebezustände zwischen ästhetischem und theoretischem Sinn – Reflexionen zur Bildungsbedeutsamkeit differenter Selbst- und Weltverhältnisse“. 
Grundlage bildet eine qualitativ-rekonstruktive Studie, die im Schnittfeld von Allgemeiner Pädagogik und Elementarpädagogik verortet ist.
Im Vortrag wird gezeigt, dass ästhetische und theoretische Weisen des Verstehens und Herstellens von Sinn nicht getrennt voneinander bestehen, sondern in fließenden Übergängen stehen, sich verschränken und wechselseitig impulsieren. 
Darüber hinaus wird die bildungstheoretische Relevanz dieser Übergänge herausgearbeitet und im Kontext unterschiedlicher Weltzugänge – etwa begrifflich-rationaler und ästhetischer – diskutiert. 
Anhand ausgewählter Videoszenen und deren Analyse werden philosophisch-anthropologische Perspektiven mit Positionen aus der erziehungswissenschaftlichen Kindheitsforschung verbunden.